Jugendfreundlicher Sportverein
Suchtprävention Ansprechperson beim KCF
Jugendbeteiligung Ansprechperson beim KCF
Gewaltprävention Ansprechperson beim KCF
- Sabine Emig, Jugendwart und Vorstand Email: jugendwart.kcfneckargerach@gmail.com
Bundesweite Notrufnummern Telefon
Polizei Notruf 110
Feuerwehr und Rettungsdienst 112
Giftnotruf 089 19240
Ärztlicher Bereitschaftsdienst * 116 117
Telefonseelsorge 0800 111 01 11
Telefonseelsorge 0800 111 02 22
Elterntelefon 0800 111 05 55
Sperr Notruf (Kreditkarten, Mobilkarten etc.) 116 116
* Dienstzeiten Wochenende und Feiertags Fr. 18 Uhr bis Mo. 8 Uhr
Dein Halt bei Gewalt 0800 11 222 00
Hilfetelefon sexuelle Gewalt 0800 22 55 530
Notfallseelsorge & Notfallnachsorgedienst
Psychosozialen Notfallversorgung im Neckar-Odenwald-Kreis
Telefon 06261-92 08 40
Email: team@psnv-nok.de oder für Spenden: foerderverein@psnv-nok.de
https://www.psnv-nok.de
Jugendfreundlicher Sportverein
Achtung: Es besteht kein Anspruch auf Förderung!
https://www.badische-sportjugend.de/zuschuesse/jugendfreundlicher-sportverein/
Der organisierte Sport leistet einen wertvollen Beitrag, Gesundheit und Bewegung, Spiel und Spaß in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Ein achtsames, zugängliches und wertschätzendes Vereinsklima ist ausschlaggebend, um eine gefahren- und risikofreie Kindheit und Jugend zu fördern. Die Zertifizierungsmaßnahme "Jugendfreundlicher Sportverein" soll den Kinder- und Jugendschutz im Sportverein weiter vorantreiben und allen interessierten Sportvereinen die Möglichkeit des aktiven Engagements bieten.
Das Zertifikat ist in drei Handlungsfelder Suchtprävention, Jugendbeteiligung und Gewaltprävention untergliedert. Zur Erlangung des Zertifikats müssen die Kriterien in allen drei Themenbereichen erfüllt werden. Bitte beachten Sie die Hinweise in der Tabelle sowie die FAQ.
Suchtprävention
• Benennung einer Ansprechperson sowie Veröffentlichung ihrer Funktion und Kontaktdaten auf der Webseite des Vereins
• Schulung der Ansprechperson (mind. 8 LE oder gültige JL-Lizenz)
• jährliche Organisation einer separaten suchtpräventiven Veranstaltung für mind. zehn Jugendliche des Vereins --> Anforderungen siehe FAQs
• Kein Alkohol bei Jugendveranstaltungen des Vereins (Spiele, Wettbewerbe, Feiern etc.) und Verwendung von Materialien zu einem Suchtbereich.
Jugendbeteiligung
• Benennung einer Ansprechperson unter 27 Jahren sowie Veröffentlichung ihrer Funktion und Kontaktdaten auf der Webseite des Vereins
• Schulung der Ansprechperson (mind. 8 LE oder gültige JL-Lizenz)
• finanzielle Förderung von Aktivitäten die von jungen Menschen für junge Menschen unter 27 Jahren durchgeführt werden wie z.B. Freizeiten, Ausflüge, Projekte --> Anforderungen siehe FAQs
Gewaltprävention
Benennung einer Ansprechperson sowie Veröffentlichung ihrer Funktion und Kontaktdaten auf der Webseite des Vereins
• Schulung der Ansprechperson (mind. 8 LE oder gültige JL-Lizenz)
• jährliche Organisation einer separaten gewaltpräventiven Veranstaltung für mind. zehn Jugendliche und/oder Eltern und/oder Vereinsmitarbeitende --> Anforderungen siehe FAQs
• Einführung von schriftlichen Verhaltensregeln und Ehrenkodex für Vereinsmitarbeitende (unterstützende Vorlage siehe Ehrenkodex und Verhaltensvereinbarung auf unserer Homepage)
• Pflicht zur Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses für alle Vereinsmitarbeitende in der Jugendarbeit
Alle Vereine, die die Kriterien der oben genannten Themenbereichen erfüllen, erhalten ein Zertifikat. Zudem erhalten alle zertifizierten Vereine eine Plakette „Jugendfreundlicher Sportverein“.
Unter allen zertifizierten Vereinen wählt unser Vorstand die besten 15 Vereine aus. Es werden die Vereine ausgewählt, die eine herausragende Jugend- und Präventionsarbeit innerhalb des Zertifizierungsjahres geleistet haben. Diese 15 Vereine bekommen jeweils eine Förderung von 750€.
WISSENSWERTES
Alkoholatlas Deutschland
Wissenswertes über Alkoholkonsum, Herstellung von Wein und Bier usw.
Tabakatlas Deutschland
https://www.dkfz.de/forschung/translationale-zentren/ncpc/stabsstelle-krebspraevention/downloads-1
Gewaltprävention
Gewaltprävention in Sportvereinen schafft durch Schutzkonzepte, respektvolle Wertevermittlung und geschulte Trainer ein sicheres Umfeld. Sie beugt physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt vor, fördert soziale Kompetenzen und stärkt das Selbstwertgefühl. Wesentliche Maßnahmen sind Verhaltenskodizes, Ansprechpersonen für Betroffene und aktive Aufklärung.
Hier sind die wesentlichen Maßnahmen zur Gewaltprävention in Sportvereinen:
- Schutzkonzepte & Kodex: Verbindliche Verhaltenskodizes für Trainer und Mitglieder, Einführung von Gewaltschutzbeauftragten und Etablierung eines Schutzkonzepts.
- Sensibilisierung & Schulung: Fortbildungen für Trainer und Betreuer zum Erkennen von Anzeichen von Gewalt, insbesondere sexualisierter Gewalt.
- Präventive Sportangebote: Sportarten, die Teamarbeit und Kommunikation fördern, helfen bei der Konfliktbewältigung und dem Abbau von Aggressionen.
- Anlaufstellen & Meldewege: Etablierung klarer Meldewege und Ansprechpersonen im Verein sowie Zugang zu externen Beratungsstellen (z.B. Safe Sport e.V., Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch).
- Aktiv "Hinschauen": Aktives Handeln bei Verdachtsfällen und Unterstützung der Betroffenen durch Gespräche und professionelle Hilfe.
Die Deutsche Sportjugend (dsj) und der DOSB bieten Materialien und Schulungen zur Prävention von Gewalt im Sport an.
https://www.dsj.de/themen/kinder-und-jugendschutz/qualifizierungsangebote Schulungsmaterial anfordern: http://voicesfortruthanddignity.eu/resources/
Dein Halt bei Gewalt: unabhängige deutschlandweite Beratungsstelle https://ansprechstelle-safe-sport.de/
Telefonische Beratung 0800 11 222 00 Mo, Mi, Fr 10-12 Uhr, Do 15-17 Uhr
Hilfeportal sexueller Missbrauch https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite
Das bundesweite Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch ist ein Angebot der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Es unterstützt alle Menschen, Informationen, Hilfe und Beratung bei sexuellen Übergriffen zu finden – vor Ort, online oder telefonisch. Lernen Sie uns kennen!
Das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch ist ein Angebot von N.I.N.A. e. V. – gefördert von der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Der Verein N.I.N.A. e. V. setzt sich auf unterschiedlichen Ebenen dafür ein, Kinder und Jugendliche besser vor sexualisierter Gewalt zu schützen. https://nina-info.de/telefon-beratung
Rufe an – auch im Zweifelsfall. Spreche mit den Berater beim Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch. Der Anruf ist anonym und kostenfrei.
0800 22 55 530 Telefonzeiten: Mo., Mi., Fr.: 9.00 bis 14.00 Uhr, Di., Do.: 15.00 bis 20.00 Uhr
Psychologie
Wenn der Glaube abhanden kommt, nehmen Angststörungen zu
22. März 2026
Die Zahl der Mitglieder in den beiden großen Kirchen in Deutschland ist weiter rückläufig. Dabei könnte Religiosität einer neuen Studie nach eine Ressource gegen Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen sein. Deren psychische Belastung ist erstmals seit der Corona-Pandemie angestiegen.
von MDR WISSEN / jar
Forschende der Ruhr-Universität Bochum und des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) haben Daten aus 70 Ländern auf allen Kontinenten untersucht und den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Veränderungen und Angststörungen untersucht. Dabei zeigte sich, dass persönlicher Glaube ein Schutzfaktor für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sein könnte. Dort, wo Religion abnahm, traten mehr Angststörungen auf.
Wie verändert gesellschaftlicher Wandel die psychische Gesundheit?
Eingangs wollten die Wissenschaftler überprüfen, ob in Gesellschaften, in denen Unabhängigkeit immer wichtiger wird, Angststörungen bei Heranwachsenden häufiger auftreten. Dazu analysierten sie Längsschnittdaten aus aller Welt.
Genauer gesagt Gesundheits- und Kulturdaten von 1989 bis 2022, erklärt Leonard Kulisch, Erstautor der Untersuchung. "Über die Zeit haben sich gesellschaftliche Erwartungen, wie Kinder idealerweise sein sollten, weltweit bedeutend gewandelt. Wir wollten daher herausfinden, ob diese veränderten Erwartungsmuster mit der Zunahme von Angststörungen im Zusammenhang stehen."
Schwindender Glaube als Risikofaktor
Kulisch und seine Kollegen untersuchten etwa, wie sich ein wandelnder Fokus in der Erziehung hinsichtlich Gehorsamkeit, Verantwortungsbewusstsein, Glaube oder Toleranz auf Angst bei Kindern und Jugendlichen auswirkte. Also inwieweit etwa abnehmende Relevanz von Gehorsam in der Gesellschaft auf die Psychohygiene wirkt.
Kaum einer dieser Aspekte sozialer Veränderungen und Normen hatte einen Einfluss. Doch: Über alle Kontinente hinweg zeigte sich eine Abnahme von Religiosität in der Erziehung als ein entscheidender Risikofaktor für Angststörungen.
"Vermutlich, weil sie das Zusammengehörigkeitsgefühl fördert und dem Leben eine Richtung gibt", sagt Kulisch. Dazu habe es Hinweise darauf gegeben, dass ein gerichteter Zusammenhang von Religiosität zu Angst bei Kindern und Jugendlichen, jedoch nicht in die andere Richtung existiert. Heißt: Abnehmender Glaube könnte verantwortlich für die Zunahme von Angststörungen sein und nicht umgekehrt.
Unabhängigkeit hat im Westen "das gesunde Maß überschritten."
Wo Religion als Ressource allmählich verschwindet, entstehe möglicherweise eine Lücke. "Familien sind einsamer, haben ein weniger stabiles soziales Netzwerk, und Routinen im Alltag fallen weg", erklärt Leonard Kulisch. "Individualität und Eigenständigkeit sind in den bestehenden Wirtschaftssystemen sinnvoll, um im Wettbewerb zu bestehen und Innovationen zu fördern. Doch in westlichen Ländern hat die Ausprägung dieser Werte das gesunde Maß überschritten."
Der Psychologe und seine Kollegen verglichen diese westlichen Länder – sogenannte WEIRD-Staaten (westlich, gebildet, industrialisiert, reich und demokratisch) – mit nicht-westlichen. Und konnten dabei zeigen: Je mehr in WEIRD-Ländern Unabhängigkeit in den Fokus der Erziehung und der gesellschaftlichen Normen rückte, umso stärker waren die negativen Auswirkungen mit Hinblick auf die psychische Gesundheit von Heranwachsenden.
Ersatzreligion Verein und Schule?
Da Religion, wie auch hierzulande, an Bedeutung verliere, brauche es andere Orte, die Gemeinschaft und Sinn stiften. Andere Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche psychisch widerstandsfähiger zu machen, müssten geschaffen werden. "Aktivität in Vereinen und Gruppen sowie zivilgesellschaftliches Engagement könnten wichtige Faktoren sein, um der Entstehung von Angststörungen entgegenzuwirken." Auch könnten Kitas und Schulen Orte sein, an denen Gemeinschaftsgefühl und Sinnhaftigkeit vermittelt werden könnten.
Henrik Saalbach von der Universität Leipzig unterstreicht die Bedeutung dieser Einrichtungen. "Schulisches Wohlbefinden ist eine zentrale Voraussetzung für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen", erklärte der Bildungswissenschaftler der Universität Leipzig anlässlich der Veröffentlichung des Schulbarometers 2026. In diesem Report stellten die Wissenschaftler um Saalbach fest, dass deutsche Schüler zusehends das Gefühl verlieren, in Schulen mitbestimmen zu können. "Vor diesem Hintergrund können wir Schulen und Lehrkräfte nur dazu ermutigen, ihren Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Bereichen des Schullebens und der Unterrichtsgestaltung mehr Mitsprache einzuräumen", appelliert Saalbach.
Denn – das ist eine der zentralen Erkenntnisse des Barometers – ein Viertel der deutschen Schüler und Schülerinnen fühlt sich psychisch überdurchschnittlich stark belastet. 2025 waren es noch 21 Prozent.
Dieses Thema im Programm: MDR+ | Wo Religiosität abnimmt, steigt die Angst | 19. März 2026 | 15:54 Uhr
Sportfans und Religion: Auf psychologischer Ebene gibt es Parallelen
Vergewaltigung an 16-Jähriger vertuscht: Jugendamt schützte muslimische Täter
Ein 16-jähriges Mädchen wird in einem Berliner Jugendclub vergewaltigt – und das zuständige Jugendamt erstattet keine Anzeige, um keine Vorurteile gegen Muslime zu schüren. Jetzt kommen neue Details ans Licht: Eine Polizistin soll bewusst blockiert worden sein, weil sie zu „hart” zu muslimischen Jugendlichen sei. Der Skandal weitet sich aus. https://exxpress.at/news/vergewaltigung-an-16-jaehriger-vertuscht-jugendamt-schuetzte-muslimische-taeter/
Im Herbst 2025 wurde ein 16-jähriges Mädchen in einem Neuköllner Jugendzentrum von einem 17-jährigen arabischstämmigen Besucher vergewaltigt. Als sie sich an die Mitarbeiter des Jugendclubs wandte, erstatteten diese bewusst keine Anzeige – man wollte laut Tagesspiegel und ZDF-Magazin Frontal „den Ball flach halten”, um keine Vorurteile gegen arabischstämmige Tatverdächtige zu schüren.
Jetzt zeigen neue Recherchen: Das Jugendamt soll zusätzlich die Einschaltung einer bestimmten Polizistin verhindert haben – weil diese zu „hart” zu muslimischen Jugendlichen sei. Mittlerweile ermitteln das Berliner Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft – auch gegen eine Linken-Politikerin. Apollo News berichtete.
„Die eine Beamtin fand sie zu hart"
Die Koordinatorin des nahegelegenen Mädchenzentrums, Sevil Yildirim, hatte den Fall dem Jugendamt gemeldet und dabei eine Polizistin vorgeschlagen. Die Reaktion der zuständigen Jugendamtsbearbeiterin: Ablehnung. „Die eine Beamtin, die ich vorgeschlagen habe, fand sie zu hart. Sie gehe muslimische Jugendliche sehr hart an”, zitiert Yildirim die Jugendamtsmitarbeiterin.
Anschließend teilte das Jugendamt mit, keine Anzeige erstatten zu wollen. Das Jugendamt selbst behauptet hingegen, das Mädchen sei nicht bereit gewesen, eine Anzeige zu erstatten – man habe nicht gegen ihren Willen handeln wollen. Yildirim entschloss sich daraufhin, selbst zur Polizei zu gehen. Der Vater des Mädchens erstattete zusätzlich Anzeige gegen das Jugendamt und das Jugendzentrum.
Neun Täter, widersprüchliche Aussagen
Der Fall weitete sich im Januar 2026 dramatisch aus. Das Mädchen wandte sich erneut an das Mädchenzentrum – diesmal schilderte es nicht nur die Vergewaltigung im Herbst, sondern auch einen weiteren Vorfall kurz zuvor: Neun männliche Jugendliche arabischer Abstammung sollen sie sexuell angegriffen haben. Seit Bekanntwerden der Vertuschungsvorwürfe verstricken sich die beteiligten Behörden in widersprüchliche Aussagen. Das Neuköllner Jugendamt behauptet, man habe die Anzeige nicht gegen den Willen des Mädchens erstatten wollen. Ermittlungen laufen nun unter anderem gegen die zuständige Linken-Jugendstadträtin Sarah Nagel.
Nochmals zusammengefasst: 01. Mai 2026
Ein 16-jähriges Mädchen wurde in Berlin vergewaltigt, das Jugendamt erstattete keine Anzeige, um Vorurteile gegen Muslime zu vermeiden. Ermittlungen laufen gegen die Behörden.
Die wichtigsten Fakten:
- 16-Jährige in Neukölln vergewaltigt
- Jugendamt erstattete keine Anzeige
- Polizistin wegen Härte gegen Muslime blockiert
- Neun weitere Täter sollen beteiligt sein
- Ermittlungen gegen Linken-Politikerin laufen
Personen: Sevil Yildirim·Sarah Nagel
Orte: Berlin·Neukölln
Organisationen: Jugendamt·Berliner Landeskriminalamt·Staatsanwaltschaft

